Beiträge im Kindergartenjahr 2019 / 2020

Ein etwas anderes Kindergartenjahr geht zu Ende.

Auf viele Aktivitäten mussten die „Wolkenkinder“ der Kath. Kindertagesstätte verzichten. Die letzten Wochen durften sie noch einmal alle gemeinsam die Einrichtung besuchen und einen gemeinsamen Vormittag gefüllt mit Spielen und Aktionen verbringen.

Die Wolkenkinder ziehen weiter
Wir wünschen Jakob, Louis, Maxim, Melina, Osama, Rebeca und ihren Familien viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Schön war die Zeit mit Euch.
Eure Erzieherinnen 
Carmen, Edeltraud und Silke

Kindergarten in Corona-Zeiten

Schön bemalte Steine

Seit dem 27.04.2020 sind auch in der kath. Kindertagesstätte St. Johann in Sulz sowohl in der Krippen- als auch in der Kindergartengruppe Kinder in der Notbetreuung. Unter besonderen Bedingungen und hohen Hygienevorschriften versuchen die Erzieherinnen trotz der für die Kinder ungewohnten Sondersituation eine Wohnfühlatmosphäre zu bieten. Durch das Einhalten der gewohnten Rituale, Essenszeiten und Regeln, aber auch intensive Betreuung gelingt es den Erzieherinnen, den Kindern trotz allem ein wenig Normalität zu bieten. Natürlich immer unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften.

Auch schon vor der Notbetreuung wurde in der kath. Kita in vielen verschiedenen Bereichen intensiv gearbeitet. So wurden zuerst alle Räume, Spielsachen und Textilien gereinigt und desinfiziert. Durch das Ausmisten und neu ordnen wurde Raum geschaffen und der zukünftige Alltag erleichtert. Als nächstes wurden pädagogische Themen erarbeitet: mögliche Jahresplanung, Fallbesprechungen, Vorbereitungen für kommende Aktionen und das Arbeiten am Qualitätsmanagement und den dazu gehörigen Prozessen standen auf der Agenda. Außerdem haben die Erzieherinnen die Portfolios der Kinder auf den aktuellsten Stand gebracht und Entwicklungsgespräche erarbeitet.

Farbe tut gut

Zwischenzeitlich bekamen die Kinder der Einrichtung einen Brief von den Erzieherinnen, der Beschäftigungen undAnregungen für zu Hause bietet. 

Um das Erscheinungsbild der Einrichtung zu verschönern, haben die pädagogischen Mitarbeiterinnen ihrer kreativen Ader freien Lauf gelassen. Im Garten sind jetzt neue Pflanzen zu finden, im Eingangsbereich wurde die neue Haustüre bunt gestaltet und ein leuchtendes „Herzlich willkommen“ begrüßt die Kinder und Eltern beim Betreten. Der Garderobenbereich und die Waschräume sind neu gestrichen und erstrahlen in frischen Farben.

Schon beim Gang über den Gehweg sieht man jetzt die Kinderwagengarage, die durch viele bunte Kreise zum fröhlichen Blickfang geworden ist. Davor schlängelt sich nun auch eine lustig- bunte Schlange, die aus vielen kleinen, von Hand bemalten Steinen besteht. Die Kinder und Eltern der Einrichtung, aber auch alle anderen Personen sind eingeladen, sich an dieser Gemeinschaftsaktion zu beteiligen und die Schlange immer weiter wachsen zu lassen.

Viel Verschiedenes wurde also über- und erarbeitet, vorbereitet und verbessert, um auch in Zukunft eine hohe organisatorische und pädagogische Qualität anbieten zu können. So ist das Personal bestens vorbereitet und freut sich, dass die ersten Kinder schon wieder in die Einrichtung kommen dürfen. Sie freuen sich, wenn hoffentlich bald wieder alles zur Normalität zurückkehrt und sie sich mit den Kindern an die Geschichten, Spiele, Lieder und Angebote machen können, die sie in den vergangenen Wochen ausgearbeitet haben.

Noch mehr bunte Steine

Kleine Künstler

Künstler am Werk

Auch in diesem Jahr durften wieder einige Kinder der katholischen Kindertagesstätte „St. Johann“ in Sulz einen Workshop der Jugendkunstschule „Kreisel“ besuchen. An zwei Vormittagen durften die Kinder in den Räumen der Jugendkunstschule mit Nina Ciglenecki Köchel gestalten und werkeln. Für viele Kinder war dies die erste Erfahrung mit Ton zu arbeiten und dieses Kunstwerk dann danach mitnehmen zu dürfen.

Fasnet 2020

Eine Hexe erzählt von der Fasnet

Die Vorbereitungen zum Schmotzigen Donnerstag sind im kath. Kindergarten, sowie auch bei den Krippenkindern in vollem Gange. Auch dieses Jahr bekamen die Kinder Besuch von der Sulzer Narrenzunft. Marcus Faber, der keine Mühe scheute und Vieles mitbrachte, um den Kindern die Traditionen der Sulzer Fasnet zu erklären und zu zeigen. So hatten alle die Möglichkeit, die verschiedenen Masken und Kleider anzufassen und wer sich traute, durfte selber mal Maskenträger sein, um in eine andere Rolle zu schlüpfen. Das Eis war schnell gebrochen und sogar die Jüngsten aus der Krippe nahmen neugierig und mutig am Geschehen teil.

Die Kinder springen im 'Häs'.
Zum Narrenmarsch hüpften die kleinen „Narros“ fröhlich im Kreis und die verkleideten Salzsieder teilten den anderen Kindern mit der Holzschaufel Salzbrezeln aus. Dabei hatten alle riesigen Spaß. Die „Kinderhexen“ haben mit ihrem Zopf und Besen manchen Unfug getrieben, aber auch da wurde gelernt „Allen zur Freud, niemandem zum Leid“.
Den Erzieherinnen in der kath. Kindertagesstätte „St. Johann“ ist es wichtig, Traditionen und Rituale an die Kinder weiter zu vermitteln. Natürlich gehört die Fasnet und damit die verschiedenen Figuren der Sulzer Narrenzunft jedes Jahr fest ins Programm. Seit vielen Jahren sind die Sulzer Narren an der Fasnet Stammgast und so werden sie auch dieses Jahr wieder am Schmotzigen die Kinder besuchen, mit ihnen tanzen, feiern und gemeinsam viel Freude haben

Fasnet zum Anfassen

Rambazamba in der Sulzer Stadtbücherei

Vorlesetag in der Stadtbücherei

Erika Mai, Leiterin der Sulzer Stadtbücherei, las den Kindern katholischen Kindergarten eine „bewegliche“ Geschichte vor. Passend zu der Geschichte aus dem Buch: „Ratzfatz – Vom Zappeln, Wuseln, Wetzen und Flitzen“ von Maria Hageneder und Karoline Neubauer wurde gehüpft, gesprungen, gezappelt, Purzelbaum und Weitsprung geübt und richtig Rambazamba gemacht. Zur Entspannung las Erika Mai dann noch „Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer der nicht einschlafen konnte“ vor.
Wieder mal waren es gelungene Vorlesestunden in der Stadtbücherei und ein Beweis dafür, wie wichtig doch Vorlesen für Kinder ist, denen es auf alle Fälle sehr gut gefallen hat. Mit einer Urkunde fürs Zuhören und einem Bastelbogen für einen springenden Ratzfatz, verabschiedeten sich die singenden Kindergartenkinder von Frau Mai.
Erika Mai hofft nun, dass auch daheim weiter vorgelesen wird. Und wem der Lesestoff ausgeht, darf gerne Nachschub in der Bücherei holen. Die Ausleihe für Kinder ist sogar kostenlos.

Wort zum Tag aus Taizé